Verein der Freunde und Förderer Rakoczy-Fest Bad Kissingen e.V.
   
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Fürst Rákoczí

Ferenc Rákoczi II von Ungarn wurde am 27.03.1676 in Borsi geboren und ist am 08.04.1735 in Rodosto gestorben. Im Jahre 1703 proklamierte er die Befreiung Ungarns von Österreich. Dragoner, die unter Graf Schönborn gegen ihn kämpften, kamen nach 1737 zu Kuraufenthalten nach Kissingen. Vermutlich gaben sie einer der Heilquellen – ob  ihrer „rebellischen Wirkung“ – den Namen „Rákoczy“. Im Juni 1991 setzten die Kissinger ihm ein Denkmal. Im Lehnstuhl vor dem Eingang zur Wandelhalle ausruhend schaut er nun dem Treiben rund um die Heilbrunnenzapfstelle zu.

Die Quellenkönigin 2016: Victoria I.

Aus der griechischen Mythologie haben wir die Quellenkönigin als allegorische Figur abgeleitet und dem Fürsten Rákoczy für das Fest zur Partnerin gegeben.

Die Quellenköniginnen von 1988 bis heute finden Sie hier

Graf Otto von Botenlauben (1175 – 1244)

Die Ruine seiner Burg hoch über dem Saaletal ist ein Wahrzeichen Kissingens. Aus dem fränkisch-hochadeligen Geschlecht der Henneberger stammend, lebte er in der Blütezeit des Hochmittelalters ein abenteuerliches Leben zwischen seiner Stammburg Botenlauben und dem heiligen Land. Er war Minnesänger und kämpfte als Kreuzfahrer. Bis 1220 hielt er sich mit seiner Frau in Palästina auf. Dann kehrten sie an die Fränkische Saale und ihre modern ausgebaute Residenz zurück.

Graf Otto von Botenlauben wird dargestellt von Werner Vogel.

Gräfin Beatrix von Botenlauben

Gräfin Beatrix von Botenlauben, geborene Beatrix von Courtenay. Sie war die Tochter des Seneschalls des Königreichs Jerusalem und stammt aus dem Hause der Grafen von Edessa. Beatrix wuchs im heiligen Land auf und heiratete um 1200 den Henneberger Grafen Otto von Botenlauben. 1220 nahm das Paar seinen ständigen Wohnsitz auf Burg Botenlauben. In Frauenroth, einem Ortsteil von Burkardroth, gründeten die Beiden ein Zisterzienserkloster, dort ist auch ihre letzte Ruhestätte. Dargestellt wird Beatrix von Doris Vogel.

Peter Heil, Bürger dieser Stadt

Seine außergewöhnliche Verteidigungsidee rettete im Jahre 1645 Kissingen vor den Schweden. Unter Obrist Reichswaldt machten die Schweden die ganze Umgebung unsicher, sie brandschatzten und plünderten. Nach achttägiger Belagerung wollten sie nun am 27. März 1645 Kissingen überfallen. Heimkehrende Kaufleute bemerkten den Aufbruch und warnten die Bevölkerung. Aber die Munition war bereits restlos verschossen. In größter Verzweiflung kam dem Bürger Peter Heil die rettende Idee. Geschwind ließ er alle verfügbaren Bienenkörbe zusammentragen, um sie von der Stadtmauer aus auf die anstürmenden Schweden hinabzuschleudern. Der Erfolg war überwältigend.

Friedrich Carl Graf von Schönborn, Fürstbischof

geboren 03.03.1674, gestorben 25.07.1746. 1737 erteilte er Balthasar Neumann den Auftrag, das Bett der Saale – zum Schutz des „Badbrunnens“ vor Hochwasser – um 72 Schuh nach Westen zu verlegen. Den dadurch gewonnenen Platz nutzte er für die Neuanlage eines herrlichen Kurgartens und ließ das erste Kurhaus Kissingens errichten.

Balthasar Neumann

Geboren 30.01.1687 in Eger, gestorben 18.08.1753 in Würzburg
Obrist Wachtmeister der Artillerie, bedeutender Barockbaumeister. In Kissingen war er für die Regulierung des Saalebettes im den Jahren 1737 und 1738 verantwortlich. Außerdem wurden in Kissingen seine Pläne für das königliche Kurhaus und das Langhaus der Marienkapelle verwirklicht. Im Bad Kissinger Rosengarten steht wohl das einzige Denk-mal, das Balthasar Neumann (hier zusammen mit G. A. Boxberger) darstellt.

Georg Anton Boxberger

Geboren 26.05.1679 in Hammelburg, gestorben 02.07.1765 in Kissingen
Apotheker in Kissingen seit 1711. Zusammen mit Balthasar Neumann war er 1737 „Wiederentdecker“ des „scharfen Brunnens“, der heutigen Rakoczy-Quelle. Im trocken-gelegten Saalebett erkannte er als erster den Wert dieser schon früher mal gefassten Mineralquelle. Seine Untersuchungsergebnisse wurden vom Julius-Spital in Würzburg bestätigt.

Gioacchino Rossini

Geboren 29.02.1792 in Pésaro, gestorben 13.11.1868 in Passy bei Paris.
Im August 1836 verbrachte der berühmte italienische Komponist einen kurzen Kuraufent-halt in Kissingen. 20 Jahre später nutzte er seinen weiteren Aufenthalt, um mit dem König Maximilian II von Bayern zusammenzutreffen. Außerdem wurde er hier inspiriert, das„Mi Lagneró tacendo“ zu komponieren.

Viktor von Scheffel

Geboren 16.02.1826 in Karlsruhe, gestorben 03.04.1886 in Karlsruhe.
Geisteswissenschaftler und Poet. Aller guten Dinge sind drei, dachte er wohl und genoss 1877, 1882 und 1883 die Heilkraft der Kissinger Heilquellen. Seine Begeisterung dokumentierte er uns poetisch in einem Wandrelief des Kurhausbades.

Ludwig I., König von Bayern

Geboren 25.08.1786 in Straßburg, gestorben 29.02.1868 in Nizza.
Schon sein erster Besuch Kissingens im Jahre 1833 war für ihn so eindrucksvoll, dass er sich fortan zum großen Förderer des Heilbades anschickte. In den Jahren 1834 bis 1838 ließ er von seinem Hofbaumeister Friedrich von Gärtner, München, den klassizistischen Arkadenbau errichten.

Therese, Königin von Bayern

Geboren 08.07.1792 in Seidingstadt, gestorben 26.10.1854 in München.
Sie war eine Prinzessin von Sachsen-Hildburghausen. Durch die Heirat mit Ludwig I. im Oktober 1810 wurde sie 1825 Königin von Bayern.
Bis heute wird anlässlich der Hochzeit von Ludwig I. mit Prinzessin Therese das Oktoberfest auf der Theresienwiese in München gefeiert.
Auf Initiative von Königin Therese von Bayern, die sich sehr für die Wohlfahrt einsetzte, wurde 1833 ein Spital in Bad Kissingen erbaut. Es war die Grundlage für die spätere Gründung einer Stiftung, die zur Errichtung des ersten Theresienspitals in der Maxstraße/Kreuzung Spitalgasse in Bad Kissingen führte.

Maximilian II., König von Bayern

Geboren 28.11.1811 in München, gestorben 10.03.1864 in München.
Unter seiner Ägide wurde in Kissingen das Bitterwasser eingeführt und das erste Theater im „Schweizerhausstil“ erbaut. 1852 kurte er mit seiner Familie und Hofstaat in Kissingen, in Anwesenheit des schwedischen Königs Oskar und seiner Gemahlin. Mit dem Zaren Alexander II. von Russland und dessen Gemahlin Marie, der Königin Olga von Württemberg und dem Herzog Max von Bayern traf er sich 1857 in Kissingen zur Kur.

Ludwig II., König von Bayern

Geboren 25.08.1845 in Nymphenburg, gestorben 13.06.1886 im Starnberger See.
In seiner Regierungszeit erlebte Kissingen seine glanzvollste Epoche, denn es wurde zum Treffpunkt gekrönter Häupter Europas. Insgesamt 15 Kuraufenthalte genoss Seine Exzellenz in Kissingen. In den Jahren 1865 – 1871 ließ er im Luitpoldpark das Kurmittel-haus Luitpold-Bad im klassizistischen Stil errichten. 1880 ließ er das Casino bauen. Den absoluten Höhepunkt jedoch erlebte dieser Kurort im Jahre 1883 mit dem Verleihen des Prädikats „Bad“.

Luitpold, Prinzregent von Bayern

Geboren 12.03.1821 in Würzburg, gestorben 12.12.1912 in München.
Was sein Vater König Ludwig I., von Bayern, begonnen hatte, wurde von ihm großzügig und weitblickend gefördert. Er baute Bad Kissingen zu einem international konkurrenz-fähigen Heilbad aus. Nach Plänen von Prof. Max Littmann entstanden hier Kurtheater, Wandelhalle, Quellenhalle und Regentenbau.

Ludwig III., König von Bayern

Geboren 07.01.1845 in München, gestorben 18.10.1921 in Sarvar / Ungarn.
Die feierliche Einweihung des Regentenbaues vollzog er am 15. Mai 1913. Der gewaltige finanzielle Einsatz des bayerischen Königshauses trug bereits in diesem Vorkriegsjahr seine Früchte, 35245 Kurgäste weilten in Bad Kissingen, erst nach 46 Jahren konnte diese Zahl wieder erreicht werden. Grund genug, des letzten bayerischen Königs in Dankbarkeit zu gedenken.

Max Littmann

Geboren 03.01.1862 in Schloßchemnitz, gestorben 20.09.1931 in München.
Geboren in Chemnitz und dort an der Gewerbeakademie sowie später an der Technischen Hochschule Dresden ausgebildet, wo er sich als freischaffender Architekt niederlässt. Ab 1906 beschäftigt er sich mit künstlerischen Aufgaben, besonders dem Theaterbau. Seine bekanntesten Bauten waren unter anderem das Prinzregententheater in München und natürlich die Wandelhalle und der Regentenbau in Bad Kissingen

Alexander II., Zar von Russland

Geboren 29.04.1818 in Moskau, gestorben 13.03.1881 in St. Petersburg.
Anlässlich seiner Kuraufenthalte in den Jahren 1857, 1864 und 1868 traf er sich hier regelmäßig mit dem österreichischen Kaiserpaar Franz-Josef I. und Elisabeth. Da der Anteil der russischen Gäste stark anstieg, wurde 1898 auf in Eisenbahnwaggons aus Russland geliefertem Sand eine Russische Kirche in der Salinenstrasse erbaut. (Be-sichtigung ist möglich.) Heute ist die russisch-orthodoxe Gemeinde klein, deshalb finden jährlich nur noch zwei oder drei Gottesdienste statt.

Franz Josef I., Kaiser von Österreich

Geboren 18.08.1830 in Schönbrunn, gestorben 27.11.1916 in Schönbrunn.
Leider ließen ihm seine Regierungsgeschäfte nur wenig Zeit. So konnte er seine in Kissingen kurende Gattin nur selten besuchen. Aber auch diese Besuche blieben nicht immer ohne politischen Hintergrund. Er traf z. B. sozusagen auf halber Strecke in Kissingen mit dem Zaren von Russland zusammen, um mit ihm zu verhandeln.

Elisabeth, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn

Geboren 24.12.1837 in München, gestorben 10.09.1898 in Genf.
Aufgrund ihrer angeschlagenen Gesundheit riet ihr Leibarzt zur Kur in Kissingen. Dem ersten Kuraufenthalt im Jahre 1863 folgten bald weitere. Sie genoss zwar die Ruhe und ausgedehnten Spaziergänge, die europäische Monarchie nahm aber gerne ihre Anwesen-heit wahr, um in Kissingen auch zu kuren bzw. Politik zu machen. Beliebtestes Ausflugs-ziel der Kaiserin war der Altenberg, von wo aus sie den herrlichen Rundblick auf das bezaubernde Heilbad genoss. Bad Kissinger Bürger haben deshalb, als Zeichen ihrer Verehrung, dort einen Tempel errichtet.

Auguste Victoria, Deutsche Kaiserin

Geboren 22.10.1858 in Dolzig, gestorben 11.04.1921 Haus Doorn, Niederlande.
Am 28. Juni 1889 trat sein einen mehrwöchigen, vielbeachteten Kuraufenthalt in Bad Kissingen an. Begleitet wurde sie von Kronprinz Wilhelm und den Prinzen Eitel Friedrich, Adalbert und August Wilhelm. Am 25. Juli 1889 trug sie sich zwar ins Goldene Buch der Stadt ein, mied aber offizielle Veranstaltungen.

Friedrich von Hessing

Geboren 19.06.1838 in Schönbronn, gestorben 16.03.1918 in Göggingen.
Hofrat, Orthopäde und Badpächter. Er war genial und unorthodox, hochgeehrt und oft verhöhnt, schuf mit seinen mutigen Ideen ständige Verbesserungen im Kurmittelbereich und seinen zukunftsträchtigen Investitionen die Voraussetzungen für den Aufstieg Kissingens zu einem Bad ersten Ranges des 20. Jahrhunderts. Während seiner Ära wurde das „Aktienbad“ umgebaut, wurden die Soleleitungen erneuert, entstanden Wandelhalle, Quellenhalle und Regentenbau.

Adolph von Menzel

Geboren 08.12.1815 in Breslau, gestorben 09.02.1905 in Berlin.
Maler. Über das Bad Kissinger Kurleben hinterließ er der Nachwelt Zeichnungen von unschätzbarem Wert. Nach mehreren Kuraufenthalten trug sich „die kleine Exzellenz“ ins Goldene Buch der Stadt ein und zeichnete auch das Titelblatt.

Otto Fürst von Bismarck, Reichskanzler

Geboren 01.04.1815 in Schönhausen, gesstorben 30.07.1898 in Friedrichsruh.
Von Bismarck kurte nicht nur in Kissingen, er machte auch von hier aus Politik. Ihm ist es zu verdanken, dass die Kurgastzahlen sich von 1874 bis 1898 nahezu verdoppelten. Trotz eines Attentats auf seine Person am 13. Juli 1874 durch Kullmann ließ er sich nicht davon abbringen, noch weitere 14 Kuraufenthalte in Bad Kissingen zu verbringen. Historisch belegt sind seine Worte: „Die zweite Hälfte meines Lebens verdanke ich Bad Kissingen“.

Dr. Franz Anton von Balling

Geboren 07.02.1800 in Sulzfeld im Grabfeld, gestorben 21.04.1875 in Kissingen.
Hofrat Dr. Balling war Kissinger Badearzt. Durch seine literarischen Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Balneologie hat er sich um die Kur an sich und speziell um Kissingen verdient gemacht.

Theodor Fontane

Geboren 30.12.1819 in Neuruppin, gestorben 20.09.1898 in Berlin.
Fontane schrieb viele Gedichte und Romane, unter anderem auch über Bad Kissingen. Vier Kuraufenthalte genoss er im Heilbad und trug sich 1890 in das Goldene Buch der Stadt ein.